Plankton-Inaktivierung durch Ultraschall

Die Inaktivierung von Plankton-Mikroorganismen durch Ultraschall ist eine Weltneuheit, die vom Wahnbachtalsperrenverband entwickelt wurde. Ultraschall erzeugt 'Kavitation', das sind mikroskopisch kleine Dampfblasen, die in Mikrosekunden implodieren.

Die Entfernung von Partikelen, Trübstoffen und Mikroorganismen bei der Trinkwasseraufbereitung geschieht durch Flockung und Filtration über Sandfilter.

  • Eigenbewegliche Mikroalgen und Wassertierchen (Plankton) sind in der Lage, sich aus den Sandfiltern zu befreien. Dadurch können gebundene Partikel freigesetzt werden.
  • Ultraschall tötet diese Organismen ohne chemische Rückstände ab. Chlor oder Kaliumpermanganat brauchen als so genannte "chemische Keule" nicht eingesetzt werden.

Frequenzspektrum der Schallwellen - im Bereich von 40 kHz entsteht Kaviation und inaktiviert Planktoorganismen

Ultraschallsystem PIA 2000, entwickelt der Firma von ELAC Kiel mit dem Wahnbachtalsperrenverband

Durch Einwirkung von Ultraschall inaktivierter Zooplankter

 


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